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Ein Date mit Mr. Darcy

Ein Date mit Mr. Darcy

Anlässlich unserer Valentinswoche lassen wir heute eure Herzen höher schlagen und präsentieren beliebte Romanfiguren, mit denen man auch gerne mal picknicken, ins Kino oder Minigolf spielen gehen würde. Das Planen überlassen wir euch, sorgen aber für ein wenig Inspiration:

Er darf nicht fehlen – Mr. Darcy aus Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ ist vor allem in Großbritannien DER Mann für ein Traumdate. Auch in Deutschland genießt der wohlhabende Gentleman Ansehen als romantischer Held schlechthin. Trotz seiner zuerst unnahbaren und arroganten Art, mit der er seine Mitmenschen vor den Kopf stößt, erobert er trotz allem die Herzen der Leserinnen durch seine aufkeimenden Gefühle für Elizabeth Bennet.

Wo wir gleich bei der ersten unserer weiblichen Vorschläge sind: die lebhafte Elizabeth Bennet, genannt Lizzy, ist nicht auf den Mund gefallen und intelligent genug, um zu wissen, dass man aus Liebe heiraten sollte, um wirklich glücklich zu werden. Trotz unangenehmer Scham bezüglich des Verhaltens der Mutter und Geschwister und so manchen Auseinandersetzungen, ist ihr das Wohlergehen ihrer Familie wichtig, die sie gegen Beleidigungen energisch verteidigt.

Weit oben auf der Liste steht noch ein zweiter Brite: James Bond – Agent 007 verführt Frauen mit seinen dunklen Haaren und blau-grauen Augen, die trotz kühlem Ausdruck das weibliche Geschlecht schmelzen lassen. Als ein Mann, dessen Leben daraus besteht sich in Gefahren zu stürzen, um Menschen zu retten, ist er allerdings ein Beispiel für den typisch starken Womanizer, der Frauen reihenweise um den Finger wickelt. Also passt auf, dass ihr euch nicht die Finger verbrennt.

Eine Frau, die sich mit Sicherheit einen Mann wie James Bond angeln würde, ist Holly Golightly aus „Frühstück bei Tiffany“ . Das freche Partygirl haut einen Mann nach dem anderen mit kecken Sprüchen um und verzaubert sie mit (gespielter) mädchenhafter Naivität. Doch Vorsicht Männer, euer Geldbeutel sollte bei einer Frau wie Holly nicht zu klein sein.

Wenn du vom Planeten Krypton kommst und übermenschliche Fähigkeiten besitzt, dann sind deine Chancen bei den Frauen auch nicht so schlecht: Superman hat von allem etwas. Im Alltag ist er der schüchterne, unscheinbare Typ von nebenan. In Krisen dagegen ist er der starke und nahezu unverwundbare Held. Die Tragik seiner Vergangenheit gemischt mit hoher „Pudding-Knie-Gefahr“ in der Nähe dieses Superhelden machen weibliche Comicfans wohl schwach.

Nicht die typische Traumfrau, aber liebenswert ist Bridget Jones aus Helen Fieldings Romanen. Ohne Mann, dafür aber mit aufgedrehten Freunden und einer Mutter, die sie mit diversen Jungessellen verkuppeln möchte, meistert sie die Krisen des Lebens und schmachtet nebenher heimlich nach ihrem Chef. Das Date mit Bridget könnte etwas chaotisch werden, dafür aber umso lustiger.

Nun liegt es an euch. Vielleicht schwärmt ihr ja eher für Rhett Butler und Scarlett O’Hara aus „Vom Winde verweht“ oder Sherlock Holmes und Irene Adler. Wie dem auch sei, wer in der Valentinswoche Zeit und Lust zum Lesen und Schmachten hat, sucht sich seinen attraktivsten Romanhelden raus und träumt sich in eine literarische Romanze.

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