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Schreibschule: Bube-Geheimtipp
Charaktere sind schwere Arbeit, aber wie letztes Mal schon vorgestellt, gibt es Mittel und Wege, die Arbeitsprozesse einfacher zu gestalten. Heute haben wir einen Bube-Geheimtipp für euch, mit dem das Charakterisieren viel leichter fällt.
Schreibschule: Charakterisierung
Mein Charakter ist einseitig? Warum hat meine Figur denn das jetzt gemacht? Solche Fragen sollten als professioneller Schreiber eigentlich nicht auftauchen, passiert aber leichter als man denkt. Wer eine Kurzgeschichte oder einen Roman schreibt, sollte seine Figuren deshalb genau kennen. Dafür gibt es nützlich Werkzeuge, die wir euch hier vorstellen. Das nimmt einem die Arbeit allerdings nicht ab. Die Figuren zusammenstellen, gründlich recherchieren und die Informationen gekonnt in die Story einbringen muss man schon selbst.
Sketch
Auf die eine oder andere Art und Weise macht das wahrscheinlich jeder Autor. Bevor man überhaupt ans Schreiben geht, denkt man sich Figuren aus. DIe Welt rettet sich ja nicht von alleine. Mit einem sogenannten Charakter Sketch kann man sich den Charakter der Figuren sehr gut verinnerlichen. Es gibt davon verschiedene Formen:
Schreibschule: Nützliches für das Jahr
Für den Start in ein erfolgreiches Schreiberjahr wollen wir euch ein paar Hilfsmittel mit auf den Weg geben. In erster Linie was die Rechtschreibung angeht, denn es schleichen sich über die Jahre schnell mal ein paar grundlegende Fehler ein. Wer von den Lektoren ernst genommen werden will, muss sich auch um eine saubere Fehlerquote kümmern.
Vieles kann man sich ganz leicht merken.
Dialoge:
Richtig: "Verrückte Welt", sagte Belá.
- Das Komma kommt nach dem Anführungszeichen oben. Der Punkt am Ende des Satzes beendet auch den Inhalt des Dialoges.
Ausnahmen: "Was willst du von mir?", fragte er. "Lass das!", schrie sie.
Best of Schreibschule 2-0-1-1
Unsere Schreibschule hat dieses Jahr viel Zuwachs gehabt. Zum größten Teil war sie sogar wöchentlich am Start und wir hoffen natürlich auch, dass es euch etwas gebracht hat. Bei diesen vielen Lehrstunden kann man aber auch leicht den Überblick verlieren; hier gibt es deshalb die Highlights des Jahres 2011.
Im Frühjahr haben wir uns als Anschluss ans letzte Jahr weiter gefragt, ob man schreiben überhaupt lernen kann. Wie viel Sinn macht eine Schreibschule? Eine unserer Redakteurinnen besucht dazu einen Wochenendkurs mit dem schönen Namen: „Einführung in Kreatives Schreiben“. Eines konnte sie definitiv mitnehmen: den Drang zu Schreiben. Aber auch so war ihr Fazit positiv.
Schreibschule: The Hero's Journey - The End
Als Weihnachtsspezial gibt es heute das dreier Ende der Hero's Journey. Damit schließt sich der Kreis, auf dessen Weg sich der Held von fast jeder Geschichte begeben hat. Letztes Mal hat der Held noch eine Art Schatz oder Hilfsmittel erworben, nun ist es an der Zeit, in die Heimat oder an den Ausgangspunkt zurückzukehren. Aber es wär auch zu schön, wenn das so einfach wär.
Teil 10: Der Weg zurück
Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, einen schlauen Twist einzubauen. Der Held und ebenso der Leser denkt, die Schlacht ist gewonnen, der Schatz ergattert und die Welt gerettet. Oftmals geben die Bösen aber nicht so schnell auf und der Weg zurück gestaltet sich als ebenso schwierig wie die ursprüngliche Schatzsuche.
Schreibschule: The Hero's Journey VIII-IX
Es wird eng für unseren Helden. Sein Weg in der Hero's Journey spitzt sich weiter zu und die Spannung steigt. Allerdings gibt es recht charakteristische Hürden zu überwinden.
8. Die Tortur
Hier glaube ich mal nicht, dass es absolut notwendig ist, aber es erweitert eine Story doch ungemein. Für den Leser wird es hier richtig ungemütlich. Der geliebte Held droht unterzugehen, alle Hoffnung scheint verloren und das bittere Ende ist zum Greifen nah. Der Held begegnet seinem schlimmsten Gegner bisher auf seiner Reise und meist bildlich gesprochen geht daran zugrunde, um dann mit neuer Kraft zu erwachen und wie neugeboren stärker daraus hervorzugehen.
Schreibschule: The Hero's Journey VI-VII
Verlagsportrait
Nach Wallstein nun Ullstein - ein Verlagshaus mit langjähriger Tradition. Wer in die Fußstapfen von Nele Neuhaus, Eoin Colfer oder Jo Nesbø treten will, erfährt hier was er beim Einreichen des Manuskriptes beachten muss. Die Dos und Don'ts in unserem Verlagsportrait. Weiterlesen
Schreibschule: The Hero's Journey IV-V
Ab jetzt geht die Reise des Helden erst richtig los. In der Hero's Journey verlassen wir die Gewöhnliche Welt und tauchen ein in eine unbekannte, abenteuerliche Geschichte. Wer Teil I-III verpasst hat, kann hier aufholen und sich alle Schritte des universellen Story-Masterplan durchlesen.
4. Teil: Der Ritter und sein Mentor
Wir kennen ihn alle, den Merlin, den Obi-Wan Kenobi, die gute Fee. Der Mentor ist eins der Zentralen Punkte in fast allen Geschichten, denn er hilft unserem Helden den richtigen Weg einzuschlagen um seine Mission zu erfüllen. Das kann auch der große Bruder sein oder die beste Freundin, je nach gewähltem Genre.
Schreibschule: The Hero's Journey II-III
Weiter geht es mit der Hero's Journey, dem Weg des Helden zur erfolgreichen, Mainstream Geschichte. Wie letzte Woche aber angemerkt, sind das nur Anhaltspunkte, denen man sich bewusst sein sollte. Die Schritte können als Grundkonstrukt, als universeller Masterplan der meisten Stories gesehen werde.
Vielleicht ergibt sich bei der Überprüfung etwas, das deine Geschichte besser machen könnte; manches sollte man vielleicht lieber aus der Geschichte wieder rausnehmen, wenn es dir zu offensichtlich vorkommt. Benutzen kann jeder die Hero's Journey wie es ihm beliebt. Interessant ist sie allemal.

